Was kostet eine Bestattung? Alle Posten einzeln
Bestattungskosten bestehen aus drei Blöcken: Leistungen des Bestatters, Fremdkosten und Friedhofsgebühren. Was in welchen Block gehört, …
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Einmalzahlung oder Monatsbeitrag? Der Vergleich von Treuhandeinlage und Sterbegeldversicherung — Insolvenzschutz, Wartezeiten, Gesamtkosten und der Schutz nach § 90 SGB XII.
Die Entscheidung fällt nicht zwischen zwei Anbietern, sondern zwischen zwei Zahlweisen: einmal oder monatlich. Alles Weitere folgt daraus. Wer das auseinanderhält, braucht für die Wahl keine zwei Stunden.
Sechs Schritte zur eigenen Summe — kostenfrei und ohne Konto.
Sie legen den Betrag einmal zur Seite. Er geht nicht an das Bestattungshaus, sondern an eine eigenständige Treuhandstelle, wird dort verzinst und ist ab dem ersten Tag in voller Höhe abgesichert. Es gibt keine Gesundheitsprüfung und keine Wartezeit. Der Nachteil ist offensichtlich: Sie brauchen die Summe sofort.
Ein fester Betrag jeden Monat über die Vertragslaufzeit. Das verteilt die Last und ist auch ohne größeres Erspartes möglich. Über die Jahre zahlen Sie allerdings mehr als bei der Einmalzahlung. Wie viel Auswahl Sie haben, entscheidet die Gesundheitsprüfung: Wer mehr Fragen beantworten kann, zahlt weniger. Tarife mit Annahmegarantie sind teurer und haben eine Wartezeit.
Geld, das Sie einem Bestattungsunternehmen im Voraus überweisen, ist Teil von dessen Vermögen. Geht das Haus insolvent, ist es weg. Genau dafür gibt es Treuhandstellen: Sie verwahren getrennt und zahlen erst aus, wenn die Leistung erbracht ist. Versicherungen sind über den Sicherungsfonds der Versicherungswirtschaft geschützt. Die Direktzahlung an den Bestatter ist der einzige Weg ohne Schutz — und deshalb der einzige, von dem wir abraten.
Eine angemessene Bestattungsvorsorge gehört nach § 90 Abs. 3 SGB XII nicht zum verwertbaren Vermögen. Sie müssen sie nicht auflösen, um Grundsicherung oder Sozialhilfe zu erhalten. Was angemessen ist, bemisst der Träger an einer ortsüblichen Bestattung — ein auffällig hoher Betrag kann teilweise beanstandet werden.
Wenn der Betrag klein ist und das Geld ohnehin auf einem Konto liegt, das im Ernstfall erreichbar ist, kann es die ehrlichere Antwort sein, gar nichts abzuschließen — und stattdessen nur die Verfügung zu schreiben. Das sagen wir im Gespräch auch.
Die Höhe der Vorsorge sollte sich an der Bestattung orientieren, die Sie sich wünschen — an Ihrem Ort, mit Ihren Entscheidungen. Der Kostenrechner führt Sie durch die sechs Schritte und nennt am Ende die Summe mit jedem Posten einzeln. Diese Zahl ist die Grundlage, nicht ein Betrag aus einer Anzeige.
Bei der Treuhandeinlage ja, nach den Bedingungen der Treuhandstelle. Bei einer Versicherung hängt es am Tarif; eine Kündigung in den ersten Jahren ist dort regelmäßig ein Verlustgeschäft.
Bei der Treuhandeinlage fängt die Verzinsung einen Teil auf; eine Differenz tragen die Angehörigen. Bei einem Vorsorgevertrag mit fest vereinbarten Leistungen sind diese Leistungen unabhängig von der Preisentwicklung geschuldet.
Die Treuhandeinlage nicht — sie wird an das Haus ausgezahlt, das die Bestattung tatsächlich durchführt. Das ist bei einem Umzug der entscheidende Vorteil.
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WeiterlesenNach § 74 SGB XII übernimmt der Sozialhilfeträger die Kosten einer einfachen, ortsüblichen Bestattung, wenn die Verpflichteten sie nicht …
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